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Große Entwicklungssprünge der kleinen Spielkameradin

14. August 2014

Die aktive Spielkameradin

Unsere kleine Valerie hat in den letzten Wochen große Entwicklungssprünge gemacht. Sie ist nicht mehr das Neugeborene, das mehr oder weniger ruhig neben uns liegt, sondern nimmt aktiv an unserem Familienleben teil. Sie klopft mit ihrer flachen Hand auf alles was in ihre Nähe kommt, sei es ein Arm, ein Spielzeug, ihr eigener Bauch oder Oberschenkel und drückt mit ihrer Mimik aus, ob sie gerade glücklich, traurig, oder müde ist. Ist sie in einer Gruppe von Leuten, jauchzt, brabbelt und singt sie umso lauter, je lauter auch der Lärmpegel des Gespräches wird. Immer wieder lacht sie dabei laut auf wenn ihr etwas gefällt und sie verfolgt ihren Bruder und vor allem all seine Tätigkeiten mit großem Interesse. Außerdem hat sie einen Weg gefunden, sich fortzubewegen und somit Dinge in ihrer Nähe zu erreichen und mit einer Selbstverständlichkeit, die mich immer wieder aufs Neue überrascht, nach ihnen zu greifen: sie rollt sich mit großer Geschwindigkeit über weite Strecken hinweg.

Was zudem noch ihr Interesse geweckt hat, ist das Essen. Es war mein Ziel, sie voll zu stillen, bis sie sechs Monate alt ist und dann mit der Beikost zu beginnen. Nun ist dieser Zeitpunkt gekommen und ich merke an ihren Reaktionen am Tisch, dass es nun höchste Zeit dafür ist. Wenn wir uns zu den Mahlzeiten an den Tisch setzen, möchte sie nicht mehr daneben im Stubenwagen liegen, sondern auf meinem Schoß sitzend das Geschehen beobachten. Seit einigen Tagen hat sie außerdem begonnen, nach meinem Teller zu greifen und ihn dann mit einem lauten Knall wieder fallenzulassen. Während den Mahlzeiten gräbt sie immer wieder mit einer enormen Geschwindigkeit mit ihren kleinen Händchen in mein Essen hinein und wirft es auf den Boden. Mein Mann und ich weisen sie dann mit einer gespielten Strenge darauf hin, dass man dies doch nicht tun dürfe. Das wiederum begeistert unseren Sohn. Immer wieder fängt auch er daraufhin an, beim Essen Unfug zu machen. Scheinbar gefällt es ihm, sich mit seiner Schwester zu verbünden. Laut lachend beobachtet er ihr Verhalten und freut sich umso mehr, je mehr Unfug sie sich bei Tisch erlaubt.

Spielkameradin

Mit der Ruhe beim Essen ist nun vorbei. Ich bin es durch meinen Sohn schon gewohnt, dass es bei Tisch lebhaft zugeht. Nun merke ich aber, dass sich die beiden mit ihrem Verhalten gegenseitig richtig hochschaukeln und die Stimmung immer ausgelassener und lauter wird. Ich bin schon gespannt, wohin das noch führt. Im Moment aber genieße ich es zu sehen, wie sich unsere beiden Kinder gegenseitig immer besser kennenlernen und in ihren Tätigkeiten genau beobachten und bewundern.

 

Bis bald,

eure Nina


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