Große Sprünge

Wir sind umgezogen und wohnen nun in einem Haus. Das bedeutet nicht nur mehr Platz zum Spielen, sondern auch ein eigenes Kinderzimmer für unsere Kinder. Valerie wird weiterhin bei uns im Schlafzimmer schlafen bis sie ein Jahr alt ist.

Für Felix aber gibt es seit unserem Umzug die Möglichkeit, sich in sein eigenes kleines Reich zurückzuziehen und alleine zu schlafen. Wir waren alle schon sehr aufgeregt und gespannt, ob er sich damit wohlfühlen wird oder nicht. Am ersten Abend im neuen Haus spürte ich die Nervosität von unserem Sohn. Er hatte sich zum Ziel gesetzt, schon die erste Nacht alleine zu schlafen und kämpfte regelrecht damit, nach der allabendlichen Gute-Nacht-Geschichte einzuschlafen. Es wollte aber nicht so recht klappen und so landeten wir schließlich doch im Elternschlafzimmer und verbrachten die erste Nacht, wie gewohnt, zu viert im Bett.

Doch schon am nächsten Abend klappte es – Felix schlief im eigenen Zimmer ein und durch. Ich muss gestehen, dass dies auch für mich eine große Umstellung war. Zum Einen war ich sehr stolz auf ihn. Nie hätte ich gedacht, dass diese Umstellung derart schnell funktionieren würde. Zum Anderen war ich aber auch ein wenig wehmütig. Gerade, seit Valerie bei uns ist und ich tagsüber häufig mit ihr am Arm herumwandere, genoss ich die Nächte, in denen er sich in unserem Bett an uns kuschelte, sehr.

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Gleichzeitig mit dem Umzug machte auch Valerie einen großen Sprung– sie isst. Und das mit einer solchen Hingabe, dass ich es gar nicht glauben kann. Unser Sohn verweigerte den Brei und jede Form von Essen, mit Ausnahme von Maisstangen, bis er elf Monate alt war.

Valerie dagegen war die ersten Tage der Breieinführung etwas skeptisch, inzwischen macht sie den Mund dafür jetzt umso weiter auf, sobald sich ihr ein Löffel nähert. Ihr Appetit geht sogar so weit, dass es fast schon ungemütlich ist, sie bei Tisch bei sich zu haben, wenn ihre Schüssel schon leer ist. Sie grapscht nach allem was irgendwie in ihrer Nähe ist und gibt tiefe Grunzgeräusche von sich, die erst aufhören, wenn sie etwas von unserem Teller zu essen bekommt. Deswegen freue ich mich schon jetzt darauf, wenn sie ordentlich mit  uns mitessen kann. Sehr angenehm ist, dass sie, was die einzelnen Zutaten betrifft, gar nicht heikel ist.

Nächste Woche fahren wir zu viert nach Italien. Ich bin schon sehr gespannt, ob mein Mann und ich auch dazu kommen uns zu entspannen…

 

Bis bald,

eure Nina