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Über den Hunger-Satt-Mechanismus

26. September 2014

Wie Limonaden, Fertigprodukte und Naschereien für Eltern schon vor der Geburt das Essverhalten und das Hungergefühl des Kindes beeinflussen.

Ja, während so einer durchaus anstrengenden Schwangerschaft muss sich die Mutter durchaus belohnen. Immer wieder – das hat sie sich wirklich verdient. Und wie sieht die Belohnung aus? Eine Schokolade hier, eine süße Limonade da, und vielleicht auch ein paar Kartoffelchips…
Diese Angewohnheit kann sich aber massiv das Ungeborene beeinflussen und sich auch noch lange nach der Geburt auswirken.

Limonadenfirmen und Erzeuger von Fertigprodukten wissen nämlich genau, wie sie den Menschen Glücksgefühle bescheren können: Indem sie Fett, Zucker und Salz in bestimmten Verhältnissen mischen. Gelangt diese Mixtur über ihre (Fertig-)Produkte in unseren Körper, werden Glückshormone ausgeschüttet. Damit nicht genug: Wir spüren nicht mehr, ob wir satt sind oder hungrig.

Hebammenbetreuung im Wochenbett

Dem Gehirn wird von der richtigen Mischung ein „Glückspunkt“ vorgetäuscht. Den kennt jeder, der schon einmal Chips, Cornflakes oder Schokoladeschnitten gegessen hat, und manifestiert sich in dem Slogan, mit dem ein Süßwarenhersteller einst seine Produkte beworben hat: „Wenn ich nur aufhören könnte…“ Damit hat er eigentlich ganz offen gesagt, wohin er uns mit seiner Mischung aus Fett und Zucker bringen möchte: zum hemmungslosen Konsum, der zwar den Hunger-Satt-Mechanismus ruhigstellt, aber letztlich keine anhaltende, nachhaltige Zufriedenheit bringt.

Gerade bei Säuglingen und kleinen Kindern kann es aber fatal sein, wenn der Hunger-Satt-Mechanismus gestört ist – und den Eltern viel Geschrei und manch schlaflose Nacht bescheren.
(Fortsetzung folgt)

 

Die Autorinnen_Vivocell


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